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Mitten in Dortmund-Huckarde. Für Sie da seit 2007.

Häufige Fragen zur Sprachtherapie in Dortmund

Häufig gestellte Fragen

Wir behandeln Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie bei Sprachentwicklungsverzögerungen.

Mit einer ärztlichen Verordnung ja – unsere Praxis ist für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen zugelassen.

Für die Kassenleistung schon. Ohne Rezept bieten wir zusätzlich Selbstzahler-Leistungen an, etwa LRS-Diagnostik, Intelligenzdiagnostik oder ein exklusives Beratungsgespräch für Eltern.

30, 45 oder 60 Minuten, je nach Verordnung und den Zielen der Patientin oder des Patienten.

Ja, Sprachtherapie und Erziehungsberatung bieten wir sowohl auf Deutsch als auch auf Türkisch an.

Ein Angebot für mehrsprachig aufwachsende Kinder, das den Erwerb mehrerer Sprachen gezielt unterstützt.

Ja, neben der Einzeltherapie vor Ort bieten wir auch Online-Sitzungen an.

Eine 60-minütige 1:1-Session, in der wir Ihre individuellen Fragen rund um Sprache und Sprachentwicklung besprechen.

Wir vereinbaren Termine individuell mit Ihnen, ganz nach den Bedürfnissen Ihres Kindes, montags bis samstags. Melden Sie sich einfach per WhatsApp oder E-Mail.

Ganz einfach per WhatsApp oder E-Mail – die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Rahmer Str. 11–13, 44369 Dortmund, im Herzen von Dortmund-Huckarde.

Nicht ausschließlich. Bei ärztlicher Verordnung führen wir auch Hausbesuche durch. Bei einigen unserer Kooperations-Kindergärten ist es zudem – diagnoseabhängig und im Einzelfall – möglich, die Therapie direkt vor Ort im Kindergarten durchzuführen. Sprechen Sie uns gerne an, welche Option für Ihr Kind infrage kommt.

Als Faustregel gilt: Hat ein Kind mit 2 Jahren weniger als 50 aktiv gesprochene Wörter oder bildet noch keine Wortkombinationen, oder ist es mit 3 Jahren für Fremde kaum verständlich, lohnt sich eine Abklärung. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu früh als zu spät.

Meist der Kinderarzt oder die Kinderärztin, aber auch HNO-Ärzte, Zahnärzte oder andere Fachärzte können eine Heilmittelverordnung ausstellen.

Im Erstgespräch lernen wir Ihr Kind und Ihre Anliegen kennen, führen eine Diagnostik durch und besprechen gemeinsam, wie die Therapie aussehen kann.

Das ist individuell verschieden und hängt von Art und Ausprägung der Störung ab. Nach der Diagnostik geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung zum voraussichtlichen Verlauf.

Das ist besonders zu Beginn ganz normal. Wir gestalten die Therapie spielerisch und altersgerecht, damit sich Ihr Kind bei uns wohlfühlt.

Sehr wichtig. Die wöchentliche Sitzung allein reicht meist nicht – entscheidend ist, was zwischen den Terminen im Alltag passiert. Wir tauschen uns regelmäßig mit Ihnen aus, geben konkrete Übungen für zuhause mit und beraten Sie, wie Sie Ihr Kind beim Spielen, Vorlesen oder Erzählen sprachlich unterstützen können – bei Bedarf auch in Anlehnung an das Heidelberger Elterntraining. Wer tiefer einsteigen möchte, kann zusätzlich unser Elterncoaching in Anspruch nehmen.

Ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zur frühen Sprachförderung, das sich besonders für Kinder mit dem klassischen "Late-Talker"-Profil eignet, also Kinder um die 2 Jahre ohne Zweiwort-Kombinationen. Vorab findet eine Diagnostik statt, danach lernen Eltern in rund 7 Sitzungen gezielte Sprachlehrstrategien für den Alltag, unter anderem anhand von Videoanalysen. Wir bieten eine Beratung in Anlehnung an dieses Konzept an – wahlweise online oder bei uns vor Ort.

Uns ist eine kindzentrierte, ganzheitliche und pädagogisch fundierte Logopädie wichtig. Wir behandeln nicht nur das Symptom, sondern schauen auf das ganze Kind, seine Stärken und sein Umfeld, und bauen die Therapie auf das auf, was es bereits kann.

Ja, das ist neben der Arbeit mit Kindern ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis. Wir behandeln Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie, Stimmstörungen, Schluckstörungen, Stottern und Spätfolgen von Sprachstörungen. Auch hier gibt es bei uns keine Therapie von der Stange – wir arbeiten patienten- und ressourcenorientiert, abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation.

Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen bei einer ärztlichen Verordnung in der Regel 10 % der Therapiekosten sowie 10 € je Verordnung, sofern keine Befreiung vorliegt. Die genauen Details besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.

Falsche Zungenlage, Mundatmung oder ein unphysiologisches Schluckmuster können nicht nur die Aussprache, sondern auch die Zahn- und Kieferstellung beeinflussen. Eine Zahnspange allein löst diese Muster nicht auf. Eine begleitende Logopädie hilft, die Zungen- und Mundmuskulatur neu zu koordinieren, damit das kieferorthopädische Ergebnis stabil bleibt. Bei Bedarf arbeiten wir eng mit den behandelnden Kieferorthopäd:innen zusammen.

Störungsbilder erklärt

Ein Kind lernt deutlich später oder langsamer sprechen als andere Kinder seines Alters, zeigt wenig Wortschatz oder kurze Sätze. Leichte Unterschiede im Tempo sind normal, eine genaue Einschätzung schafft Klarheit.

Eine Störung des Sprechflusses durch Wiederholungen, Blockaden oder gedehntes Sprechen. Kurze Phasen davon sind im Kleinkindalter häufig – hält es länger an oder belastet es das Kind, lohnt sich eine Abklärung.

Das Kind bildet einzelne Laute falsch oder ersetzt sie ("Tuh" statt "Schuh"). Manche Lautfehler sind altersbedingt normal, andere brauchen gezielte Unterstützung.

Das Kind versteht oder benutzt deutlich weniger Wörter als altersgemäß zu erwarten wäre oder hat Schwierigkeiten, Begriffe abzurufen.

Die Planung und Koordination der für das Sprechen nötigen Bewegungsabläufe ist gestört – das Kind weiß, was es sagen möchte, die Umsetzung gelingt aber nicht zuverlässig. Typisch sind eine sehr wechselnde Aussprache und ein deutlich verspäteter Sprechbeginn. Dieses Störungsbild wird zunehmend häufiger diagnostiziert und braucht eine gezielte, frühzeitige Therapie.

Anhaltende, überdurchschnittliche Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, die nicht durch mangelnde Intelligenz oder Übung erklärbar sind.

Besonders auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), also Schwierigkeiten, gehörte Sprache richtig zu verarbeiten, stehen häufig im Zusammenhang mit einer späteren LRS. Eine frühzeitige Diagnostik kann die schulische Entwicklung Ihres Kindes positiv beeinflussen.

Nein. Mehrsprachigkeit verursacht keine Sprachentwicklungsstörung. Mehrsprachige Kinder zeigen in jeder einzelnen Sprache zunächst oft weniger Wortschatz als einsprachige Kinder, zusammengerechnet liegt ihr Gesamtwortschatz aber meist im üblichen Bereich. Liegt tatsächlich eine Störung vor, zeigt sie sich in der Regel in allen Sprachen des Kindes. Deshalb beziehen wir bei mehrsprachigen Kindern alle Sprachen in die Diagnostik ein – das leistet unsere parallele Sprachtherapie.